BFM-Studie: KMU suchen neue Finanzierungsmöglichkeiten

Finanzierungsmix für mehr Unabhängigkeit von der Hausbank

Rund 50 Prozent der deutschen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wünschen sich mehr Unabhängigkeit von der Hausbank. Dies ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Factoring für den Mittelstand (BFM).

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Factoring: Großes Potential für Unternehmen – doch ausreichend Aufklärung fehlt

Jeder zweite Entscheider (49%) in KMU wünscht sich mehr Unabhängigkeit von der Hausbank.

Für die BFM Factoring-Studie 2021 wurden 1.685 Unternehmen in Deutschland mit einem Jahresumsatz von unter 50 Millionen Euro zum Thema Finanzierung befragt. Das Ergebnis. 49 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen wünschen sich mehr Unabhängigkeit von der Hausbank. Dafür haben coronabedingt 14 Prozent neue Instrumente geprüft, zum Beispiel Factoring.

Laut Studie halten 45 Prozent der Befragten die Sicherheitsfunktion für einen zentralen Vorteil von Factoring. Vor allem in den Branchen Bau (56 Prozent) und Dienstleistung (52 Prozent) wird der Ausfallschutz am meisten geschätzt.

Aber: 62 Prozent der Befragten sagten auch, sie wüssten zu wenig über Factoring, um es in ihrem Unternehmen anzuwenden. Dennoch gibt es hier einen positiven Trend zu verzeichnen: "Vor vier Jahren waren es noch 75%. Die Unsicherheit geht also deutlich zurück", berichtet Michael Ritter, Vorstandsvorsitzender des BFM. "Wer schon Erfahrung mit Factoring hat, setzt es heute gezielter ein, um krisenrelevante Vorteile zu nutzen. Das sind zum einen die schnellen Mittelzuflüsse und der regresslose Schutz bei Zahlungsausfall, der mit dem Abtreten von Forderungen verbunden ist. Zum anderen können Factoring-Anwender ihren Kunden oftmals längere Zahlungsziele einräumen - ein Vorteil im Wettbewerb, gerade auch in der aktuellen Lage", so Ritter weiter.

Ausgewogener Finanzierungsmix wird immer attraktiver

Neben dem Factoring ist auch eine Finanzierung, deren Volumen automatisch mit dem Umsatz wächst, für 43 Prozent der Unternehmen interessant. Am höchsten ist die Zustimmung hier in den Bereichen Dienstleistung (55 Prozent) sowie Im- und Export (49 Prozent).

Rund 40 Prozent der Befragten gaben an, sich bei der Liquiditätsbeschaffung breiter aufzustellen. Eine ausgewogene Finanzierung umfasse laut 42 Prozent der befragten Unternehmen sowohl Eigen- und Fremdkapital als auch Beteiligungen, Factoring und Leasing. Vor allem Unternehmen der Größenklasse 2,5 bis 50 Millionen Euro (53 Prozent) sowie die Branchen Im- und Export (60 Prozent) und verarbeitendes Gewerbe (53 Prozent) zeigen sich sehr offen für einen Mix der Instrumente.

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