Klassische Finanzinstitute versus moderne Neobanken

World Fintech Report 2021: Geldhäuser kontern Neobanken

Die Fintech-Branche hat in der Corona-Pandemie einen regelrechten Auftrieb erfahren. Wie eine aktuelle Studie jetzt belegt, konnten Fintechs weltweit überdurchschnittlich wachsen und den Wettbewerbsdruck auf klassische Kreditinstitute erhöhen.

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Fintechbanken profitieren von den Vorteilen der Digitalisierung

Fintechbanken haben während der COVID-19-Pandemie ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. Als Reaktion auf den wachsenden Erfolg von Challengerbanken, bauen traditionelle Geldinstitute rein digitale Einheiten auf.

Die Corona-Pandemie hat die digitalen Geschäftsmodelle von Fintechs weltweit befeuert. Gerade in der Krise zeigen sich die Vorteile der Digitalisierung, wie der World Fintech Report 2021 von Capgemini und Efma belegt. Im internationalen Vergleich konnten Fintechs sogar ein zweistelliges Wachstum verzeichnen. Damit sind die digitalen Internetbanken-Startups zu harten Konkurrenten der klassischen Geldinstitute geworden. Inzwischen reagieren immer mehr Finanzinstitute auf die Wettbewerbssituation mit der Gründung rein digitaler Einheiten, um bestimmte Kundensegmente anzusprechen.

Neobanken-Startups zeigen starke Performance in der Pandemie

Während der Lockdowns mussten die Challengerbanken-Startups gestiegene Kosten für Personal, das Onboarding von Kunden und die Datenspeicherung verkraften. Wie aus der Capgemini-Studie weiter hervorgeht, erwartet mehr als die Hälfte der Digitalunternehmen eine Beeinträchtigung der Kapitalreserven. Doch trotz der unsicheren Lage verzeichnete der Fintech-Sektor im vierten Quartal 2020 ein Wachstum der Investitionsaktivitäten von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zum Vergleich: Zuletzt hatte es vier aufeinanderfolgende Jahre lang einen Rückgang der Investitionen gegeben. Late-Stage-Fintechs konnten einen Zuwachs von neun Prozent bei den Investitionen verbuchen. Zudem gab es eine bessere Unterstützung von Investoren für Fintechbanken-Startups mit einem breiten Produktportfolio.

Klassische Geldhäuser unter Druck

Digitalunternehmen aus dem Finanzbereich konnten weltweit Marktanteile hinzugewinnen, was in erster Linie an der stärkeren Nachfrage nach digitalen Anwendungen lag. Das hat zu einem härteren Wettbewerb in der Branche und einem höheren Druck auf die traditionellen Banken geführt. Überall auf der Welt wünschen sich die Verbraucher heute einen schnelleren Zugang zu Finanzdiensten, personalisierte Services und bequemere Anwendungen. Laut Studie sind weltweit 25 Prozent bereit, Bankprodukte von sogenannten New-Age-Unternehmen auszuprobieren – also jeder vierte Befragte. Zugleich gaben 68 Prozent der Befragten an, dass sie ein rein digitales Angebot ihrer Hausbank testen würden.

Aber während die Nachfrage der Kunden wächst, kämpfen die Banken mit Altsystemen und gewachsenen IT-Strukturen, die eine schnelle Digitalisierung von Produkten und Services blockieren. Daher setzen immer mehr Geldhäuser auf die Gründung digitaler Tochtergesellschaften. Die Banken hoffen, so ihre Stärken wie globale Reichweite und hohes Kundenvertrauen mit einem nahtlosen digitalen Kundenerlebnis verknüpfen zu können, heißt es in der Capgemini-Studie. So gaben 63 Prozent der befragten Bankmanager an, dass eine rein digitale Tochtergesellschaft ein allgegenwärtiges Banking ermögliche. 50 Prozent sagten, dass sie so schneller neue Produkte auf den Markt bringen könnten. 52 Prozent glauben, dass sich dadurch die Zusammenarbeit mit dem Ökosystem dank Plug-and-Play-Funktionalität erleichtere.

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